Als unser Nils am 18. September 2002 viel zu früh und viel zu klein (660 Gramm in der 31. Schwangerschaftswoche) auf die Welt geholt werden musste, sahen wir uns mit einer Situation konfrontiert, auf die wir nicht vorbereitet waren.
 
Diese Seiten sollen helfen, die Sorgen und Ängste von Eltern abzubauen, die sich in einer vergleichbaren Lage befinden. Wir geben Nils' bisherigen "Werdegang" wieder, so dass besorgte Mütter und Väter vielleicht etwas leichter mit typischen Konfliktsituationen wie künstlicher Beatmung, Lungen- und Bauchproblemen, Infektionen usw. umgehen können.
 
Wir haben erlebt, dass mittlerweile die Technik in Spezialkliniken so weit ist, dass die Risiken für extreme Frühchen bereits sehr gut eingeschränkt werden können. Dennoch gibt es zahlreiche Probleme, die immer wieder auftauchen und beinahe routinemäßig behandelt werden. Auch darüber soll unsere Seite informieren.
 
Gleichzeitig möchten wir uns beim gesamten Team der Stationen K4 (Kinder-Intensivstation) , K6 (Neonatologische Spezialpflege) und K8 (Infektionsstation) der Uni-Klinik "Carl Gustav Carus" Dresden bedanken! Alle verantwortlichen Ärzte und Schwestern standen uns stets geduldig zur Seite, wenn es darum ging, Sorgen zu zerstreuen und komplexe medizinische Sachverhalte in allgemeinverständlicher Form zu vermitteln.
  Des Weiteren unterstützen wir jede Initiative, die soziale Projekte unterstützt und insbesondere jene, die sich der Frühchenproblematik annehmen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf folgende Seiten aufmerksam machen: